Fukushima ist noch lange nicht vorbei

In Fukushima ist die Lage alles andere als entspannt, die Strahlung steigt.

Die Kernschmelze ist in vollem Gang, selbst in Reaktor 5 fiel die Kühlung für viele stunden aus aber dennoch gerät die Atomruine immer mehr in vergessenheit.

 

Obwohl sich die Lage immer mehr zuspitzt gibt es kaum noch Infos zu Strahlungswerten.

Meine Suche nach nach Strahlungswerten aus Tokio und Kalifornien gab mir nur lächerliche Infos vom März, als grade mal die ersten Partikel dort ankamen.

Doch wie sieht es nach mehreren Wochen der Strahlenbelastung dort aus, darüber bekommt man irgendwie keine Daten.

 

In 60 km entfernung der Atomruine  wurde nun an Weidegras eine Strahlung von 1530 Becquerel (300 Becquerel ist der Grenzwert) gemessen, schön und gut aber wie sieht die Strahlung in der Millionenmetropole Tokio aus?

Ausserdem findet man kaum Infos in den einschlägigen Medien zur Strahlungslage in Kalifornien wo ja ein Grossteil der Radioaktivität hingeweht ist.

 

Für Deutschland gibt es zumindest eine Übersichtskarte vom Bundesamt für Strahlenschutz über die man weitere Informationen bekommt.

Wie weit man diesen Daten trauen kann, dafür möchte ich meine Hand nicht ins Feuer legen, ich traue unserer Regierung sogar da eine verfälschung der Messdaten zu.

 

Man kann Fukushima auch nicht mit Tschenobyl vergleichen.

In Tschenobyl war damals nur ein Reaktor betroffen der keinen Behälter um die Brennstäbe hatte, so wurde die Strahlung sofort freigesetzt.

Dies ist in Fukushima anders,  hier dringt die Strahlung langsam durch kleine lecks in den Behältern nach aussen.

Wenn man sich mit Tschernobyl eingehender beschäftigt hat weis man was alles unternommen wurde um ein Durchdringen der Brennstäbe bzw. der Reste davon ins Grundwasser zu verhindern um eine Wasserstoffexplosion zu verhindern.

Wäre es in Tschernobyl zu solch einer Explosion gekommen hätte sich das Hochgiftige Radioaktive Material vermutlich über den ganzen Globus verteilt.

Was passiert aber wenn sich das Radioaktive Material in Fukushima durch den Kernbehälter brennt, dann landet es schön in den Tonnen von Kühlwasser mit der die Ruine gekühlt wurde.

 

Man darf auch nicht vergessen das in Tschernobyl lediglich ein Reaktor betroffen war, in Fukushima handelt es sich um 4-5 Reaktoren die betroffen sind.

Da ich aber kein Atomphysiker bin kann ich schlecht sagen wie massiv die Gefahr noch ist aber die kürzlich gemessenen Strahlungswerte in Reaktor 1 lassen mich an einer beruhigung der Lage zweifeln.

 

 

 

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