Ich gehe hier erstmal nur auf die Ansteuerung der Zentralverriegelung ein.

Alles erfolgt auf eigene Gefahr, ich übernehme keinerlei Haftung für fehler.

Liste benötigter Werkzeuge: Passende Torx schlüssel Vielfachmessgerät Schraubendreher Knarre mit 10er nuss 8er Maulschlüssel Isolierband Lötmaterial

Der Astra F hat eine Masse gesteuerte Zentralverriegelung, somit muss man sich das Anschlussbild aus der jeweiligen Alarmanlage für Massegesteuerte Zentralverriegelungen raussuchen. Bei vielen Alarmanlagen muss man also 2 Kabel direkt an einen Massepunkt anlegen, ich benutze dafür gern die Karosserie.

Jetzt geht es daran das Steuergerät der Zentralverriegelung frei zu legen, dies befindet sich auf der Beifahrerseite im Fussraum hinter einer Pappabdeckung.

Als erstes entfernen wir die Plastikabdeckung auf dem Bild.

 

Bitte weiterlesen klicken.Nun entfernen wir die Halterung die für die Original Alarmanlage von Opel vorgesehen ist, danach können wir die Pappabdeckung entfernen.

 

Nun zeigt sich auch unser gesuchtes Steuergerät.

 

Sobald wir das Steuergerät durch lösen der Schrauben von der A-Säule befreit haben können wir uns auch die Anschlüsse genauer ansehen.

 

 

Die gezeigten Kabel Braun/Weiß und Braun/Rot sind die Steuerkabel, legt man jetzt ein Massekabel an eines dieser beiden Anschlüsse öffnet oder schliesst die Zentralverriegelung. Beim Facelift können an dieser Stelle andere Kabelfarben sein.

Das Rote Kabel ist dauerplus, Schwarz ist Zündungsplus. Masse habe ich mir direkt über die Karosserie geholt, ich habe die Massekabel einfach an diese Schraube angeklemmt.

 

Nun müssen wir entsprechend auf dem Bild beschriebene Anschlüsse von unserer Alarmanlage zusätzlich anklemmen. Die sicherste Lösung dafür ist das wir die Isolierung an den Originalkabeln ein wenig entfernen, unsere Kabel der Alarmanlage drumwickeln und nach einem kurzen Test die Verbindungen dann verlöten.

Was man nicht vergessen sollte ist der Anschluss für die Tür denn sonst hat man nur wenige sekunden zeit um ins Auto einzusteigen und Zündung anzumachen sonst macht die Zentralverriegelung wieder zu.

Ich habe dazu den kleinen Kabelbaum an der Beifahrertür der nach hinten geht leicht geöffnet und das graue Kabel mit dem entsprechenden Kabel der Alarmanlage verbunden.

Wir dürfen natürlich nicht vergessen das ganze dann wieder zuverlässig zu Isolieren da sonst ein Kabelbrand die Folge sein kann.

Am ende das ganze dann wieder stück für stück zusammenbauen. Als Einbauort für die Alarmanlage habe ich wie gesagt die Plastikhalterung gewählt die wir am anfang ausgebaut haben.

Wie üblich würde ich mich über Kommentare freuen.

Hoffentlich eine lange zeit.

Heute habe ich esndlich die undichte Verbindung vom Krümmer zum Kat rausgeflext und ein Flexrohr eingesetzt.

Hier mal die Reste der Verschraubung, dicht war da zuletzt garnichts mehr. Stellenweise konnte man locker ohne zu Zielen ein Euro stück durchfallen lassen.

 

Es ist verwunderlich wie viel Wiederstand so ein Rohr das völlig vergammelt ist noch von sich geben kann wenn es denn ab soll.

Nach dem Rausflexen der beiden Teile hab ich dann das Flexrohr auf die beiden enden geprügelt.

Dummerweise hab ich vergessen zuvor Dichtmasse aufzutragen aber ein abnehmen war nicht mehr möglich also müssen die letzten minilücken jetzt zurosten.

Alles in allem ist Gonzo aber wesentlich leiser geworden.

 

Ich hoffe zumindest das Gonzos Dach nun endlich dicht ist. Es ist 7 uhr morgens, ganz Harburg schläft, ganz Harburg eher nicht denn auf einem kleinem verschlafenem Hinterhof ist ein Borsti der bereits an seinem Auto bastelt. Es wurde noch schnell wieder die Dachreling abmontiert die in den letzten Tagen provisorisch angebaut waren um den Schnee abzuhalten. Die Dachreling sowie alle kleinteile aus dem Innenraum wanderten noch schnell in die Dusche zum Peeling, sie wurden mit Handwaschpaste und Nagelbürste kräftig massiert um den festsitzenden Dreck der letzten 17 Jahre mal zu entfernen.

Als ich damit durch war ging es wieder zum Auto runter da es inzwischen langsam Hell wurde erwartete mich ein echt leckerer Anblick, so sah es unter der Dachreling aus.

Also war die erste Tat eine gründliche Reinigung und entfernen der alten Dichtmasse, das zeugs erinnerte mich irgendwie an 20 jahre alten Fensterkit.

 

Da es draussen allerdings -2° waren musste das Blech noch fleissig angewärmt werden denn die Verarbeitungstemperatur der neuen Dichtmasse liegt bei 5° aufwärts.

Dann hab ich die gesammte Naht mit Karosseriedichtmassen neu gezogen.

Damit die Dichtmasse auch halbwegs gut trocknen konnte kam hier wieder der Fön zum Einsatz, diesmal aber ohne stundenlanges festhalten.

Von aussen sah das Dach dann schon mal wieder ganz brauchbar aus.

Zum schluss wurde dann auch der neu bezogene Innenhimmel und alle Innenraumteile wieder eingebaut, hier haben mir unsere Kids fleissig geholfen wie man auf dem folgenden Bild sehr schön sehen kann.

Derzeit sitze ich hier mit Glühwein am Rechner und hoffe langsam wieder aufzutauen, daher bitte nicht wundern wenn einiges hier etwas schief geschrieben wurde.

Unser Gonzo ist etwas undicht, aufgefallen sind mit Tropfen die an der Heckscheibe entlangliefen. Nach diversen Suchen war die Ursache klar, es lag nicht an der Scheibe sondern an der Astra F krankheit das das Dach undicht wird. Es gibt am Dach unter der Dachreling eine Schweißnaht die mit Dichtmasse geschlossen wurde, jedoch wird diese Karosseriedichtmasse mit den Jahren brüchig und so läuft dort dann Wasser rein. Durch die weiteren Unterbauten im Innenraum kann sich das Wasser dann sogar bis zur Fahrertür vorarbeiten.

Wie üblich gibts dazu auch mal wieder ein paar Bilder.

Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten aber meiner Frau und mir gefällt es also ist der Streit beendet.

Die letzten Stunden habe ich damit verbracht Gonzos Innehimmel neu mit Stoff zu beziehen. Der alte Stoff sah inzwischen mehr als Bescheiden aus, ausserdem war Opel damals der Meinung nur nichts überlappen zu lassen so das der Stoff immer weiter herunterkam da er sich an allen Kanten schon gelöst hat.

Aber bekanntlich sagen ja Bilder mehr als Tausend worte, daher lasse ich hier einfach mal Bilder sprechen.

Vorher:

Jetzt:

Die nächsten 3 Tage bin ich vermutlich damit beschäftigt meine Finger vom Uhu Kraftkleber zu befreien, wenn das Zeug auf Stoff so gut hält wie auf meinen Fingern dann hält es die nächsten 100 jahre…

Ok nicht das ganze Auto aber ein paar teile von ihm dürfen heute nacht in der Wohnung übernachten, da ich bei unserem Auto das Dach abdichte ist jetzt erstmal der Innenhimmel und die Abdeckleisten der Fahrerseite in der Wohnung gelandet.

Da der Innenhimmel nicht mehr schön ist und sich auch schon der bezug an einigen Stellen löst wird das ganze komplett überarbeitet und auch gleich mit neuem Stoff bezogen. Ich musste zum glück nicht mit dem Fön am Auto stehen da der Schnee sehr Locker war reichte ein abfegen mit den Handfeger um das Dach frei zu machen.

Beim zerlegen hat sich aber mal wieder einiges an Arbeit aufgetan von der ich bisher noch keine Ahnung hatte, durch den Wassereinbruch hat sich fleissig im Innenraum am Dach Rost gebildet der nun auch noch bekämpft werden möchte.

Also heist es die Tage noch Rost entfernen und fröhlich alles mit Fertan einstreichen.

Ich hoffe jedoch das ich das ganze dann bis Samstag fertig habe.